Leitung / Gundula Liebisch

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Gundula Liebisch

Bereits in meinen ganz jungen Jahren war ich schon immer von meinem inneren Wunsch geleitet, den Menschen in seinem Ursprung zu erkennen und zu verstehen und den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen; dennoch habe ich mich gegen ein Psychologiestudium entschieden und mich vorerst der Kunst gewidmet.

Dieser Weg hat mich aber nicht davon abgehalten, stetig weiter zu suchen und so habe ich mich intensiv mit unterschiedlichsten Therapierichtungen beschäftigt. Zum einen für Heilungsarbeit für mich selbst und zum anderen um herausfinden, was Menschen wirklich helfen könnte.

Leider musste ich hier die Erfahrung machen, dass keine der von mir zum Teil über Jahre angewandten klassischen Therapieformen, wie Gesprächs- und Gestalttherapie, tiefenpsychologische Beratungen, Psychoanalyse, Hypnose oder auch Hakomi-Therapie mich wirklich in meinem innersten Kern erreicht haben.

Erst die reichianische Körperarbeit, die ich über viele Jahre in Hamburg erfuhr, hat mich zutiefst berührt und mich beginnend erkennen lassen, wer ich eigentlich bin und was mich in meinem Inneren ausmacht.

Während dieser Arbeit überraschte mich ein einschneidendes Erlebnis, ja fast eine existenzielle Erfahrung, die mein Leben komplett verändert hat. So konnte ich meine Augen nicht mehr verschließen und habe ganz langsam begonnen, diese Erfahrung und das mit der Zeit immer mehr aus mir fließende Wissen zu teilen und zu vermitteln.
Vorerst in der Verbindung von künstlerischer und persönlichkeitsbildender Arbeit und dies insbesondere mit und für Kinder und Jugendliche, indem ich an Schulen große Tanz- und Theaterprojekte durchgeführt habe.

Durch die Bekanntschaft mit einem Psychiater, der von meiner Art und Weise, auf Menschen zuzugehen, sie zu erkennen und zu öffnen, sehr angetan war, ergab sich für mich die Möglichkeit, meine Arbeit nun auch bei Erwachsenen, die zum Teil schwerwiegende Probleme hatten, anzuwenden.

Dies hatte Erfolg und so breitete sie sich immer mehr aus und wuchs stetig.

Dass ich meiner selbstentwickelten „Methode“ schließlich einen Namen geben musste, war unausweichlich und so nannte ich sie „Die Arbeit mit dem Wesenskern“, die wir heute unter AMW verstehen und die ich selbst seit nunmehr über 10 Jahren praktiziere und die ständig tiefer und tiefer wird.

In meiner therapeutischen Praxis in Dresden gebe ich Einzelsitzungen, ich leite Seminare für unterschiedlichste Klientel und an verschiedenen Orten, halte Vorträge – meist mit meiner Kollegin Frau Dr. med. Koch – und bilde interessierte Menschen in der AMW zum Ganzheitlichen Coach / AMW und AMW-Therapeuten aus.

Und auch meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen möchte ich gern wieder mehr Fokus geben, um dem hohen Wert, den sie hinterlässt, Folge zu tragen.

Alles in allem kann ich heute sagen, dass ich für alle Erfahrungen, die mich hierher geführt haben, dankbar bin, auch, wenn ich wie viele andere sicherlich auch, immer wieder mit Schmerz und Leid konfrontiert wurde. Aber dies hat mir meine eigene Tiefe zuteil werden lassen und mich auch Demut gelehrt. Demut vor dem Leid und den menschlichen Erfahrungen anderer.
So ist es für mich eine Ehre, anderen Menschen meine Hilfe zuteil werden zu lassen. Und ich wäre froh, wenn ich mit dazu beitragen könnte, einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten:

Eine stabile Gesundheit für Jeden, Integrität und Aufrichtigkeit, eigenständiges Handeln, echtes Miteinander und wahre Empathie.