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Gundula Liebisch

Bereits in meinen ganz jungen Jahren war ich schon immer von meinem inneren Wunsch geleitet, den Menschen in seinem Ursprung zu erkennen und zu verstehen und den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen; dennoch habe ich mich gegen ein Psychologiestudium entschieden und mich vorerst der Kunst gewidmet.

Dieser Weg hat mich aber nicht davon abgehalten, stetig weiter zu suchen und so habe ich mich intensiv mit unterschiedlichsten Therapierichtungen beschäftigt. Zum einen für Heilungsarbeit für mich selbst und zum anderen in Form von Seminaren und Weiterbildungen im In- und Ausland, um herausfinden, was Menschen wirklich helfen könnte.

Ich hatte die Möglichkeit für viele Erfahrungen und unterschiedlichstes Lehrmaterial in Gesprächs- und Gestalttherapie, in tiefenpsychologischen Beratungen, in Psychoanalyse, Hypnose und auch Hakomi-Therapie.

Meine wichtigsten Lehrstunden waren aber die in reichianischer Körperarbeit, die ich über mehrere Jahre in Anspruch nahm und die mich gelehrt haben, um was es eigentlich wirklich geht.

Ich konnte meine Augen einfach nicht mehr verschließen vor dem, was in einem Menschen wirklich tief drinsteckt und so oft nicht gesehen und erkannt wird.

Und die Überraschungen und auch Erschütterungen, die ich bei mir selbst und anderen in dieser Art der Arbeit erfahren und gesehen habe, haben mich nicht nur berührt, bewegt und überzeugt, sondern waren letztlich der Anlass, mich endlich der Arbeit mit und am Menschen hinzugeben.

So habe ich Schritt für Schritt begonnen, diese Erfahrungen und das mit der Zeit immer mehr aus mir fließende Wissen zu teilen und zu vermitteln.
Vorerst in der Verbindung von künstlerischer und persönlichkeitsbildender Arbeit und dies insbesondere mit und für Kinder und Jugendliche, indem ich an Schulen große Tanz- und Theaterprojekte durchgeführt habe.

Dann weiterführend und stärker therapeutisch ausgerichtet auch mit Erwachsenen durch die Bekanntschaft mit einem Psychiater, der von meiner Art und Weise, auf Menschen zuzugehen, sie zu erkennen und zu öffnen, sehr angetan war und mich bat, mit seinen Patienten zu arbeiten, um auch bei schwerer wiegenden Problemen Hintergründe zu entdecken und Lösungen herbeizuführen. Dies hatte Erfolg, und so breitete sich meine Arbeit immer mehr aus und wuchs stetig.

Heute arbeite ich in meiner therapeutischen Praxis in Dresden mit unterschiedlichster Klientel und dies in Zusammenarbeit mit meinen von mir ausgebildeten Kollegen.

Ich gebe Einzelsitzungen, leite Seminare und Supervisionen, halte Vorträge – meist mit meiner Kollegin Frau Dr. med. Lydia Koch – und bilde interessierte Menschen in der AMW-Therapie® zum AMW-Therapeuten und AMW-Coach aus.

Auch meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen möchte ich gern wieder mehr Fokus geben, um dem hohen Wert, den sie hinterlässt, Folge zu tragen.

Alles in allem kann ich heute sagen, dass ich für alle Erfahrungen, die mich hierhergeführt haben, dankbar bin, auch, wenn ich wie viele andere sicherlich auch, immer wieder mit Schmerz und Leid konfrontiert wurde. Aber dies hat mir meine eigene Tiefe zuteil werden lassen und mich auch Demut gelehrt. Demut vor dem Leid und den menschlichen Erfahrungen anderer.

So ist es für mich eine Ehre, anderen Menschen meine Hilfe zuteil werden zu lassen. Und ich wäre froh, wenn ich mit dazu beitragen könnte, einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten:
Eine stabile Gesundheit für jeden, Integrität und Aufrichtigkeit, eigenständiges Handeln, echtes Miteinander und wahre Empathie.

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